Mit HdM ein Zuhause bauen!

In diesem Jahr möchten wir unseren Jungen nicht nur „eine Kleine Freude machen“ – wir möchten Ihnen endlich ein richtiges Zuhause schenken und dafür brauchen wir Ihre Hilfe! Leider fehlt uns noch immer die letzte Genehmigung um mit unserem Schulbau in Indien anzufangen, daher haben wir beschlossen das Bauprojekt für unsere Jungs in Kenia vorzuziehen. Wir arbeiten seit einigen Jahren in enger Partnerschaft mit Benedict, einem Lehrer aus Iruma (Kenia) bei dem inzwischen 38 Jungen und junge Männer wohnen. (Nähere Infos zu diesem Projekt finden Sie hier).

Vor einigen Monaten mussten die Jungen aus den Räumen ausziehen, die wir für sie angemietet hatten. Nun teilen sie sich drei kleine Räume und zu zweit oder dritt je ein Bett, wir haben kein fließendes Wasser und keine wirkliche Küche. Der Zustand der Räume und die Hygienischen Umstände sind nicht mehr tragbar. Daher haben wir uns entschlossen Land zu kaufen und ein Haus zu bauen, das genug Platz bietet und sich unsere Jungs endlich „zuhause“ fühlen können. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns dabei unterstützen würden! Baustart war der 22. November und unser Ziel ist es das Projekt innerhalb 8 Wochen abzuschließen.

Wir halten Sie hier auf dem laufenden, wie unser Zuhause wächst! (Lesen Sie hier wie unser Haus Woche für Woche wächst!)

Sie möchten uns beim Schulbau unterstützen?

Mit dem Bau ist es allerdings noch nicht getan – wir brauchen darüber hinaus Betten, Matratzen, Decken, Kopfkissen und alles was man noch braucht, damit aus einem Haus ein Zuhause wird!

Sie möchten uns helfen unser Haus einzurichten, damit sich unsere Jungs wohl fühlen?

Lesen Sie hier, wie unsere letztjährige Weihnachtsaktion verlaufen ist!

Schenken Sie dieses Jahr mit uns zusammen Zukunft!

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

im Juni 2014 begann Hand des Menschen Spenden für den Neubau der Sandeep Special School in Sullia – einer kleinen Stadt in Südindien – zu sammeln. Der Neubau wird die Sandeep School vergrößern und um ein Internat ergänzen. Träger der Sandeep Special School ist die MB Foundation, unser Kooperationspartner in diesem Projekt. Die Stiftung befindet sich in der Leitung des Ehepaar Sadashiv. An dieser Stelle möchten wir Ihnen einen Überblick über die Entwicklungen und den aktuellen Stand des Projekts geben.

Die MB Foundation benötigt, bevor sie die Spendengelder für den Schulbau von Hand des Menschen entgegennehmen kann, eine FCRA - Registrierung. FCRA steht für „Foreign Contribution Registration Act“, es handelt sich um die Erlaubnis von der indischen Regierung für Stiftungen und Organisationen Fördermittel in größerem Umfang aus dem Ausland zu erhalten. Die MB Foundation bewarb sich vor einem Jahr für die Registrierung. Alle Unterlagen wurden fristgerecht eingereicht und der Antrag befindet sich derzeit in der Prüfung. Im Mai 2016 waren Vertreter der indischen Regierung vor Ort in Sullia, besichtigten das alte Schulgebäude und den Schulbetrieb, welcher aufgrund der räumlichen Situation nur eingeschränkt durchgeführt werden kann und sprachen mit den Vorstand der MB Foundation. Derzeit wartet die Stiftung auf eine Antwort der zuständigen Behörde. Das Ehepaar Sadashiv und wir sind sehr optimistisch die Zertifizierung zu erhalten.

Im September 2016 leistete die MB Foundation die erste Anzahlung für ein Grundstück. Der Kauf eines neuen Grundstücks war notwendig, da ein Gutachten ergab, dass das ursprünglich vorgesehene Grundstück nicht für einen Schulbau genutzt werden darf. Der neue Standort bietet viele Möglichkeiten und stellt eine Verbesserung dar. An dem neuen Standort können zwei getrennte aber ebenerdige Gebäude für den Schulbetrieb und das Internat gebaut werden. Diese Bauweise ist vorteilhaft für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die eine körperliche und geistige Beeinträchtigung haben. Außerdem hat das Grundstück eine bessere Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und bietet guten Zugang für unseren Schulbus.

Auch Hand des Menschen hat die Zeit sinnvoll genutzt. Seit April 2016 arbeiten wir mit dem Architektur und Ingenieuresbüro Ziegert | Roswag | Seiler aus Berlin zusammen. Ein Mitarbeiter des Büros machte den Schulbau der Sandeep Special School zum Thema seiner Masterarbeit. Er besuchte die Sandeep Special School, um sich ein Bild von den verschiedenen Beeinträchtigungen der Schülerinnen und Schüler zu machen. Sein Entwurf der Schule orientiert sich an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen. Eine weitere Besonderheit ist, dass der Entwurf die traditionelle Bauweise aus Lehm vorsieht. Neben besserer Wärmeregulierung hat diese Bauweise auch eine bessere Umweltverträglichkeit. Wir hoffen sehr die FCRA Registrierung bald zu erhalten. Bevor der Registrierungsprozess nicht abgeschlossen ist, können wir die Spendengelder der MB Foundation nicht zur Verfügung stellen. Da unser Kooperationspartner für den Naubau der Schule auf die Spendengelder angewiesen ist, kann derzeit nicht mit dem Schulbau begonnen werden.

Wir möchten uns für Ihre großzügige Unterstützung bedanken und hoffen auf Ihr Verständnis für die Verzögerungen bei der Umsetzung des Projektes und versichern Ihnen, dass Hand des Menschen und die MB Foundation alles tun, um die FCRA Registrierung in naher Zukunft zu erhalten. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Patenschaftsprojekte

Wir glauben daran, dass die gezielte individuelle Förderung zu einer grundlegenden Veränderung der zukünftigen gesellschaftlichen Strukturen führt. Dabei setzen wir vor allem auf Bildung und eine umfassende gesundheitliche Versorgung, um langfristig den Kreislauf der Armut zu durchbrechen.. Mit Ihrer Hilfe leisten Sie somit einen dauerhaften Beitrag Kindern und jungen Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. In unseren Projekten versuchen wir den Menschen Selbstvertrauen und die Möglichkeit auf ein besseres Leben zu geben. Auf die selbstständigen Entscheidungen soll jedoch kein Einfluss genommen werden, d.h. ob die Kinder beispielsweise mit einer Ausbildung oder einem Studium weitermachen bleibt ihnen überlassen.

Neben der notwendigen materiellen Unterstützung ist auch der emotionale Aspekt der Patenschaft von großer Bedeutung. Es hat sich gezeigt, dass die Möglichkeiten, die man den Kindern bietet, nur dann optimal genutzt werden, wenn diese das Gefühl haben, dass es jemanden gibt, der an ihre Fähigkeiten glaubt. Da viele unserer Kinder keine Eltern mehr haben oder deren Unterstützung nicht erfahren, treten unsere Paten an diese Stelle – Sie geben den Kindern Hoffnung, Halt und Unterstützung.

Bei unserer Gründung haben wir uns bewusst und gezielt für dieses Modell entschieden, da dadurch viele Menschen bereits durch einen geringen Beitrag von monatlich 10€ die Lebensumstände und die Chancen eines Kindes langfristig verbessern können.

Auf den folgenden Seiten können Sie sich über unsere Projekte informieren. Für weitere Informationen über unseren Verein, unsere Philosophie, sowie unsere Kooperationspartner benutzen Sie bitte die entsprechenden Links.

Abschlussbericht der Weihnachtsaktion 2015

Wir möchten uns von ganzem Herzen für Ihre großzügige Unterstützung bei unserer Weihnachtsaktion bedanken! Sie haben zum Erfolg unserer Aktion maßgeblich beigetragen, sodass am Ende mindestens 690 bedürftige Menschen erreicht werden konnten. Auch wenn dies nicht ganz wie anfangs vorgestellt, in Form von Schulranzen für 690 Kinder, stattfand (genaue Auflistung ist weiter unten aufgeführt). Dies hat mehrere Gründe, die wir im Folgenden erläutern wollen.

Für uns als Verein sind zwei Dinge von großer Bedeutung – zum einen Bildung und zum anderen Gesundheit. Dabei ist es uns wichtig, unsere Projekte in Zusammenarbeit mit unseren Partnern vor Ort zu verwirklichen und genau da anzusetzen, wo Hilfe benötigt wird. Wir wollten unseren Kindern dieses Jahr eine besondere Freude bereiten. Inzwischen können wir zwar in jedem unserer Projekte sicherstellen, dass all unsere Kinder in irgendeiner Form Bildung erhalten, jedoch fehlt es noch immer an Basics, wie einer richtigen Schultasche oder Stiften. Mit elementaren Dingen für Hygiene, wie Seife, Zahnbürste etc., sind meist nur die Kinder versorgt, die auch in Institutionen leben. Daher entstand in Absprache mit unseren Partnern vor Ort die Idee, zu Weihnachten gefüllte Schulranzen zu verschenken. Insgesamt könnten etwa 650 Kinder damit erreicht werden. Die von uns genannten 10€ setzten sich aus den von den Projektpartnern geschätzten Preisen zusammen.

Vor Ort stellten wir fest, dass es neben dem direkten materiellen Bedarf für Schul- und Hygieneartikel der Kinder auch an vielem anderen fehlte. In Trichy, wo wir seit 2013 ein Schulprojekt im Slum aufgebaut haben, reichen die finanziellen Zuwendungen nicht mehr, um die Lehrer entsprechend zu entlohnen. Wir tragen hier zur Zeit nicht die kompletten Kosten, sondern nur etwa 2/3. Der Rest wird von der Bevölkerung dazu gegeben. In diesem Jahr fielen die Spenden von dieser Seite jedoch so gering aus, dass es hier zu Engpässen kam. Wir beschlossen daher, der Bezahlung der Lehrer Priorität vor den Schulranzen zu geben und verteilten deshalb nur Hygiene-Päckchen.

Erschwerend für die weitere Planung kam hinzu, dass wir bereits vor Ort waren und Entscheidungen treffen mussten, während die Spendenaktion noch lief. So kannten wir die Summe der Gelder nicht, die am Ende zusammenkommen würden. In Indien gibt es teilweise starke lokale Schwankungen der Preise, was eine Abschätzung im Vorfeld weiter erschwerte. Glücklicherweise waren die Kosten aber insgesamt deutlich niedriger als angesetzt, da wir durch das Insiderwissen von Helfern vor Ort deutlich Geld einsparen konnten.

Im letzten Projekt in Swadhar war wenige Wochen vor unserem Eintreffen die Wasseraufbereitungsanlage kaputt gegangen. Um die 170 Bewohnerinnen des Waisen- und Frauenhauses mit sauberem Trinkwasser versorgen zu können mussten die Mädchen schwere Wassereimer vom Kloster ins Heim tragen, was neben dem Gewicht auch unglaublich viel Zeit in Anspruch nahm. Daher beschlossen wir das Geld statt für die Schultaschen in eine relativ teure Wasseraufbereitungsanlage zu investieren, die jetzt aber sauberes Wasser für unsere Kinder zur Verfügung stellt. Außerdem bestand ein großer Bedarf an warmer Kleidung für die kalten Monate. Da viele Mädchen und Frauen keine Jacken oder Pullis hatten, kauften wir dort für dreißig junge Frauen Sweatshirts.

In einem nahe gelegten Slum verteilten wir dann etwa 200 Hygienebeutel und zusätzlich Reis und Linsen, die typischen Grundnahrungsmittel in Indien. Auch hier war der Bedarf nach Nahrung größer als der Wunsch nach neuen Schultaschen.

Über Sullia ist zu berichten, dass wir zusätzlich zu den Schülern, die wir als Patenkinder in der Sandeep Special School unterstützen, noch weitere beeinträchtigte Kinder in Sullia und Umgebung mit Hygienepäckchen versorgten, die momentan keinen Platz in der Schule haben.

Zusammengefasst hatten wir folgende Ausgaben (in indischen Rupien, ein "Hygienebeutel" bestand jeweils aus eine Zahnbürste, einer Tube Zahnpasta, einer Körper- und einer Waschseife):


Ort (Projekt) Artikel Ausgaben (Rupien)
Trichy (Slumschulen) 200 Hygienebeutel 7992
Lehrergehalt 20000
Trichy (Hostel) 40 Hygieneartikel 3692
Sullia (Sandeep school) 100 Hygienebeutel 6642
Tenali (Swadhar) 30 Sweatshirts 10000
Wasseraufbereiter 90000
Tenali (Slum) 100 Hygienebeutel 17750
(+Reis,Linsen)
Nallapadu/Guntur 100 Hygienebeutel 5450
(Dorfprojekt) 100 Schultaschen 19400
100 Lunchboxen 5400
900 Stifte 950



Insgesamt belaufen sich die Ausgaben somit auf 187276 Rupien. Dies entspricht bei einem Umrechnungskurs von 71,60 INR/EURO (Stand: 20.12.2015):

2615,59€

Damit liegen wir sehr nahe an dem für die Weihnachtsaktion gesammelten Spendenvolumen von 2688€. Uns ist es wichtig, unsere Hilfe an die jeweiligen Bedürfnisse der Menschen anzupassen. Daher haben wir in Absprache mit unseren Projektpartnern diese Ausgaben getätigt und sind so von unserem ursprünglichen Plan abgewichen. Nur so können wir sicherstellen, dass unsere Hilfe nachhaltig und wirklich nützlich ist, anstatt ein Tropfen auf den heißen Stein bleibt! Wir hoffen, Sie können unser Vorgehen und unsere getroffenen Entscheidungen nachvollziehen und gutheißen. Gerne stehen wir Ihnen bei Nachfragen jeder Zeit zur Verfügung. Wir bedanken uns, auch im Namen unserer Projektpartner, für Ihre Hilfe und das Vertrauen in unsere Arbeit!

Lesen Sie hier unsere persönlichen Berichte über die Reise und die Entwicklung unserer Projekte in Indien!

Dorfprojekt in Guntur, Indien

Die Rolle der Frau in Indien ist ein Bild, das auch in unseren westlichen Medien immer wieder gerne aufgegriffen wird. Auch wenn sie nicht nur das ist, was diese von ihr zeichnen, ist sie dennoch nicht immer ganz einfach und von Gleichberechtigung weit entfernt. Wir haben uns also auch entschlossen mit einem Projekt zu kooperieren, das gezielt diesen Aspekt des Womanempowerings fördert. Dabei ist das ‚Dorfprojekt’ seit Frühling 2014 das jüngste Projekt von ‚Hand des Menschen’ in Indien. Hier werden Kinder durch das Patenschaftsprogramm gefördert, die Vollwaisen sind und ihre Eltern größtenteils durch das HIV-Virus verloren haben. Das Besondere an diesem Projekt sind seine Struktur und Organisation.

In jedem der Dörfer, in denen unsere Patenkinder leben, ist eine Frau für die Verwaltung und Organisation zuständig. Diese Frau untersteht wiederum einer Frau, die für den Bezirk zuständig ist und diese untersteht der Leiterin des Frauenbundes, die mit einer Schwester aus dem Orden, mit dem wir auch in anderen Projekten kooperieren, zusammen für die Durchführung des Projektes zuständig ist. Durch diese Struktur können wir dauerhaft über die Entwicklung jedes einzelnen Kindes informiert werden.

Durch die Patenschaft können sowohl die Struktur des Projektes als auch die Kinder selbst unterstützt werden. Die Kinder, die bei Angehörigen leben, erhalten durch unsere Hilfe Kleidung, Nahrung sowie gegebenenfalls medizinische Versorgung.

Update des Baus der Sandeep-Special-School

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

es gibt viele Wege, die Welt weiterzuentwickeln und in eine gute Zukunft zu führen. Wir sind davon überzeugt, dass die Zukunft unserer Welt in den Kindern von heute liegt - und, dass jedes dieser Kinder das Recht auf Bildung und Gesundheit hat. Denn nur so werden die Erwachsenen von morgen eine bessere Welt gestalten können.

Hand des Menschen sieht sich nicht (nur) als finanzielle Unterstützer, sondern vielmehr als Berater. Wir möchten mit unseren Partnern gemeinsam an dem Projekt arbeiten und Ideen austauschen. Um unsere Visionen umsetzen zu können, brauchen wir daher Kooperationspartner, die Kultur und das Land selbst kennen. Darin zeigt sich eine weitere Basisvariable, die unserem Arbeiten zugrunde liegt: gegenseitiger Respekt im Sinne von Entwicklungszusammenarbeit. Die vertrauensvolle Beziehung ermöglicht einen stetigen Informationsfluss, der die Bedürfnisse beider Seiten erfüllt. Wir distanzieren uns zugleich deutlich von einseitiger Neo-Kolonialistischer-Entwicklungsarbeit, sondern möchten vielmehr die Kultur der Entwicklungszusammenarbeit leben und verweigeren uns jeglicher Korruption um bürokratische Hürden zu umgehen oder Prozesse zu beschleunigen. Dafür nehmen wir entsprechende Konsequenzen dieses Grundsatzes in Kauf.

Die „Sandeep Special School in Sullia“ (Indien)
Seit 2013 unterstützt Hand des Menschen – Kindern eine Zukunft geben e. V. die im Jahr 2000 errichtete Sundeep Special School in Sullia, Indien. Die Schule befindet sich unter der Trägerschaft der M.B. Foundation, unserem Projektpartner vor Ort. Leiter der Stiftung ist das Ehepaar Sadashiv. Im Juni 2014 begann Hand des Menschen Spenden für den Neubau der Sandeep Special School in Sullia zu sammeln. Der Bau soll die Schule vergrößern und sie um ein Internat ergänzen. Für diesen Bau wurden inzwischen über 60.000 Euro gesammelt (Stand: August 2017). Leider konnte bisher nicht mit dem Neubau begonnen werden, da der MB Foundation die notwendige FCRA-Zertifizierung fehlt. Sie berechtigt indische Organisationen, Fördermittel in größerer Summe aus dem Ausland zu erhalten.

Die Situation körperlich und/oder geistig beeinträchtigter Menschen in Indien ist schwierig und oftmals nicht menschenwürdig. Kinder mit einer Behinderung stellen für die Familien eher eine Belastung als eine Bereicherung dar. Nicht selten versuchen die Eltern diese Kinder abzuschieben oder zumindest nicht in der Öffentlichkeit zu zeigen. Reichen ihre Kapazitäten zur Versorgung ihrer Kinder nicht aus, versuchen sie diese auszusetzen oder sperren sie in den Häusern ein.

In Sullia kooperieren wir nun schon seit 2013 mit dem Ehepaar Sadashiv, das im Jahr 2000 die „Sandeep Special School“ eröffnete. Derzeit nehmen täglich fast 30 Kinder und Jugendliche an diesem Projekt teil. Liebevoll kümmern sich drei Lehrerinnen um die Bedürfnisse der Kinder, wovon wir uns bei unseren Besuchen vor Ort überzeugen konnten.

Zusammen mit unserem Partner, der MB Foundation, planen wir den Neubau für die Schule für bis zu 70 Kinder. Hierzu wird auch ein Internat gehören, das ca. 30 Kinder unterbringen kann. Eine solche Institution ist in der Region Sullia im Bundesstaat Karnataka in Indien noch nicht vorhanden. Der Bedarf ist jedoch groß.

Im September 2016 leistete die MB Foundation die erste Anzahlung für ein Grundstück. An dem neuen Standort können zwei getrennte, ebenerdige Gebäude für den Schulbetrieb und das Internat gebaut werden. Das neue Grundstück bietet eine optimale Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und einen guten Zugang für unseren Schulbus.

Wir möchten uns mit diesem Projekt für die Rechte und Bedürfnisse von beeinträchtigten Kindern einsetzen und ihnen einen sicheren Raum für Entwicklung und Wohlfühlen bieten. Wir möchten sie fördern und ihr maximales Potential zusammen mit ihnen und unserem Partner entdecken. Wir glauben, jedes Kind ist wundervoll - wir möchten diesen Kindern eine Zukunft geben.

Problematik FCRA
Die MB Foundation benötigt, bevor sie die Spendengelder für den Schulbau von Hand des Menschen entgegennehmen kann, eine FCRA - Registrierung. FCRA steht für „Foreign Contribution Registration Act“, es handelt sich um die Erlaubnis von der indischen Regierung für Stiftungen und Organisationen Fördermittel in größerem Umfang aus dem Ausland zu erhalten. Die MB Foundation bewarb sich vor einem Jahr für die Registrierung. Alle Unterlagen wurden fristgerecht eingereicht und der Antrag befindet sich derzeit in der Prüfung. Im Mai 2016 waren Vertreter der indischen Regierung vor Ort in Sullia, besichtigten das alte Schulgebäude und den Schulbetrieb, welcher aufgrund der räumlichen Situation nur eingeschränkt durchgeführt werden kann und sprachen mit dem Vorstand der MB Foundation.  Derzeit wartet die Stiftung auf eine Antwort der zuständigen Behörde. Das Ehepaar Sadashiv und wir sind sehr optimistisch die Zertifizierung zu erhalten.

Im September 2016 leistete die MB Foundation die erste Anzahlung für ein Grundstück. Der Kauf eines neuen Grundstücks war notwendig, da ein Gutachten ergab, dass das ursprünglich vorgesehene Grundstück nicht für einen Schulbau genutzt werden darf. Der neue Standort bietet viele Möglichkeiten und stellt eine Verbesserung dar. An dem neuen Standort können zwei getrennte aber ebenerdige Gebäude für den Schulbetrieb und das Internat gebaut werden. Diese Bauweise ist vorteilhaft für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die eine körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen haben. Außerdem hat das Grundstück eine bessere Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und bietet guten Zugang für unseren Schulbus.

Weiteres Vorgehen
Auch Hand des Menschen hat die Zeit sinnvoll genutzt. Seit April 2016 arbeiten wir mit dem Architektur- und Ingenieursbüro Ziegert | Roswag | Seiler aus Berlin zusammen. Ein Mitarbeiter des Büros machte den Schulbau der Sandeep Special School zum Thema seiner Masterarbeit. Er besuchte die Sandeep Special School, um sich ein Bild von den verschiedenen Beeinträchtigungen der Schülerinnen und Schüler zu machen. Sein Entwurf der Schule orientiert sich an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen. Eine weitere Besonderheit ist, dass der Entwurf die traditionelle Bauweise aus Lehm vorsieht. Diese hat den Vorteil, einer besseren Wärmeregulierung, als auch einer besseren Umweltverträglichkeit.

Wir hoffen sehr die FCRA Registrierung bald zu erhalten. Bevor der Registrierungsprozess nicht abgeschlossen ist, können wir die Spendengelder der MB Foundation nicht zur Verfügung stellen. Da unser Kooperationspartner für den Neubau der Schule auf die Spendengelder angewiesen ist, kann derzeit nicht mit dem Schulbau begonnen werden. Allein in diesem Jahr wurden über 20.000 FCRA Registrierungen zurückgenommen, da die betreffenden NGOs ihre Bücher nicht richtig führten und es Zweifel an deren Tätigkeiten & Absichten gab. Das heißt es gibt von den etwa 1.2 Mio NGOs in Indien nun nur noch 12.000 NGOs mit FCRA und der indische Staat verschärft permanent seine Richtlinien dahingehend.

Die alten Räumlichkeiten waren inzwischen nicht mehr tragbar, weshalb die Sandeep-Special-School Anfang 2017 umgezogen ist. Da unser Kooperationspartner die Verantwortlichen des „Bildungsministeriums“ kennt, wurden uns die neuen Räume zur Verfügung gestellt. Nun haben die Kids deutlich mehr Platz! Es gibt 3 Räume und damit auch mehr Licht und Komfort. Vor dem Umzug waren einige Reparaturen notwendig, die Sadashiv übernommen hat. Daher zahlen sie auch keine Miete – Bedingung ist (natürlich & verständlich) dass das Haus einzig als Schule genutzt wird. Zusätzlich wurde ein neuer Schulbus angeschafft. Es gibt nun zwei neue Lehrer die Sadashiv speziell dafür hat ausbilden lassen (Ausbildungsdauer 2 Jahre) – insgesamt 4 Lehrer, eine Sprachlehrerin, die 3x die Woche kommt, jede Menge neuer Kinder und etwa 12 Kids von weiter weg, die unbedingt in die Schule kommen möchten, dies ginge jedoch nur mit Internat. Das Ehepaar plant nun die Anmietung von Räumlichkeiten um dies zu ermöglichen, da die Räumlichkeiten in den Augen des Ehepaares nur eine Übergangslösung sind.

Wir haben uns als Verein in der letzten Mitgliederversammlung im August 2017 dazu entschlossen, der MB Foundation noch bis Dezember 2017 Zeit zu geben, die FCRA Zertifizierung zu erhalten und bis dahin keine weiteren Spenden für den Neubau und Erweiterung der Sandeep-Special-School annehmen. Sollte diese bis dahin vom indischen Staat nicht ausgestellt werden, verwenden wir die Spendengelder für ein anderes, ähnliches Bildungsprojekt. Den vollständigen Bauplan und nähere Informationen unseres Architekten über die Situation vor Ort erhalten Sie hier.

Wir möchten uns für Ihre großzügige Unterstützung bedanken und hoffen auf Ihr Verständnis für die Verzögerungen bei der Umsetzung des Projektes und versichern Ihnen, dass Hand des Menschen und die MB Foundation alles im Rahmen unserer legalen Möglichkeiten tut, um die FCRA Registrierung in naher Zukunft zu erhalten. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Schulprojekt im Slum von Trichy, Indien

Für viele Familien in Indien ist Bildung ein Luxusgut, von dem sie nur träumen können. Sie leben von ihrer Tätigkeit als Tagelöhner, bei der sie schlecht bezahlt werden und keinerlei Sicherheit haben. Um die kinderreichen Familien zu ernähren, ist es meistens nicht ausreichend, dass nur die Eltern arbeiten gehen. So müssen auch die Kinder jeden Tag mit zur Arbeit.

Weil wir an dieser Situation in erster Linie nichts ändern können, müssen wir und also einen neuen Weg überlegen, wie wir langfristig den Zyklus von Armut und Bildungsferne, Analphabetismus und Unmündigkeit unterbrechen können. Dazu kooperieren wir seit Januar 2013 mit einem Projekt in Trichy.

Es handelt sich dabei um zwei Nachmittagsschulen für die Kinder, die tagsüber in der nahegelegenen Lederfabrik arbeiten müssen, um die Familie zu ernähren. Hier kommen die Kinder jeden Tag für vier Stunden hin, um rechnen, lesen und schreiben zu lernen. Zudem bekommen Sie noch eine Kleinigkeit zu essen, damit die Familien zusätzlich entlastet werden. Durch die Förderung begreifen sowohl die Kinder als auch die restliche Familie die Wichtigkeit von Bildung. Ihnen wird bewusst, dass sie in der Zukunft auch andere Arbeiten annehmen können, die ihren Eltern verwehrt blieben, weil sie über keinerlei schulische Ausbildung verfügten.

Entwicklung

Seit dem Beginn der Unterstützung konnte eine zweite Nachmittagsschule eröffnet werden. Derzeit haben leider beide Schulen noch keinen eigenen Raum, sodass der Unterricht täglich an öffentlichen Gemeindeplätzen stattfindet. Dass die Sensibilisierung für das Thema Bildung Früchte trägt, können wir bereits erkennen. So haben sich bereits vier der Familien dazu entschlossen, ihre Kinder von der Arbeit zu befreien und sie auf eine richtige Schule zu schicken. Für uns ist das ein sehr großer Erfolg!

Derzeit warten noch etwa 60 Kinder darauf, an dem Projekt teilnehmen zu können. Die Erweiterung der Kapazität ist daher hier eines unserer wichtigsten Ziele. Dank eines privaten Spenders können die Kosten bis Frühjahr 2015 für dieses Projekt bezahlt werden. Wie die Finanzierung danach weiterläuft, wird sich zeigen.

Waisenhaus für Jungen in Iruma, Kenia

In dem Heim in Iruma in Kenia leben Waisenjungen zwischen 8 und 17 Jahren. Jeder von ihnen hat seine ganz eigene Geschichte. Doch eines haben sie alle gemeinsam – sie haben keine Familienangehörigen, die sich um sie kümmern können. Im Heim bekommen die Jungen nicht nur ein Zuhause, sondern auch die nötige medizinische Versorgung, Hilfestellung und die Möglichkeit eine Schule zu besuchen. Begonnen hat das Projekt für Hand des Menschen 2012. Wir unterstützten einen Lehrer namens Benedict der bei sich zu Hause 16 Jungen und „junge Männer“ aufgenommen hat, die ihre Eltern verloren haben. Die Jungen lebten in einem einzigen Raum mit einem winzigen Fenster. Wenn das Geld am Ende des Monats ausging, war auch kein Geld mehr für Essen da.

Durch die Patenschaften konnten der Wohnraum erweitert werden und es wurde sichergestellt, dass es auch am letzten Tag des Monats noch eine warme Mahlzeit gibt und die Jungen zur Schule gehen. Durch unsere Unterstützung konnten auch mehr Jungen aufgenommen werden. 2015 meldete der Vermieter unserer Räumlichkeiten kurzfristig Eigenbedarf an, und die Kinder saßen wieder auf der Straße. Der Lehrer Benedict hatte die Kinder deshalb vorübergehend in seinem Haus unter sehr beengten Verhältnissen untergebracht. Um die Wohnsituation zu verbessern und das Heim nachhaltig zu sichern, beschloss Hand des Menschen 2016 ein Waisenhaus zu bauen. Mit unserer Weihnachtsaktion 2016 sammelten wir das nötige Geld. Am 22. November wurde der Grundstein für den Bau eines Heims gelegt, das den Jungen bald ein neues Zuhause bieten sollte. Unsere Vorsitzende Caroline Seidel betreute den Bau von der ersten Sekunde an vor Ort. Das ganze Abenteuer Heimbau finden Sie hier. Am 15. März sind unsere Jungs in ihr neues Zuhause gezogen. Sie bekommen durch das neue Haus einen immensen Zugewinn an Lebensqualität. Wie glücklich die Kinder im neuen Haus sind, zeigen die Bilder und ihre eigenen Briefe. Mit all den Verbesserungen kommen nun aber auch größere Kosten für den Unterhalt des Heims auf uns zu. Nach Einzug der Jungs ist der nächste Schritt nun die Registrierung des Heims, worauf wir schon seit langem hinarbeiten. Das Heim betreiben wir in Kooperation mit einem dortigen Board und CBO, diese Zusammenarbeit ist in Verträgen und Satzungen festgehalten.

Seit wir dieses Projekt aufgebaut haben, sind Mitglieder von Hand des Menschen regelmäßig nach Kenia gereist, um das Projekt vor Ort zu betreuen und haben ihre Eindrücke in ihren Reiseberichten dokumentiert. Unsere Kids in Iruma machen kontinuierliche Fortschritte und feiern immer wieder individuelle Erfolge.

„Sandeep Special School“ in Sullia, Indien

Menschen mit Beeinträchtigung gelten in Indien immer noch als minderwertig und werden von der Gesellschaft ausgegrenzt. Viele Familien schämen sichfür Ihre Kinder und verstecken diese daher in ihrem Haus. Zudem liegt die Schule in einem Gebiet, in welchem viele Familien auf den Gummiplantagen Südindiens als Tagelöhner arbeiten und deswegen ihre Kinder in den Häusern nicht betreuen können. Die Kinder brauchen deshalb eine Betreuung, die gewährleisten kann, dass ihnen nichts passiert.

Die Schule für ausschließlich Mädchen und Jungen mit Beeinträchtigung liegt in einer kleinen Stadt namens Sullia in einer sehr ländlichen Gegend in der Nähe der Großstadt Mangalore im Bundesstaat Karnataka. Die Schule besteht seit dem Jahr 2000 und wird von dem Ehepaar Sadashiv betrieben. Momentan gehen ca. 25 Kinder zwischen 8 und 27 Jahren in die Schule. Von zwei speziell ausgebildeten Lehrern erhalten die Schüler neben einfachen Rechen- und Schreibübungen auch eine spezielle Physiotherapie oder werden so gefördert, dass sie lernen, ihre Bedürfnisse auszudrücken. Mittlerweile unterrichtet eine egemalige Schülerin nach einer entsprechenden Ausbildung ebenfalls in Ihrer damaligen Schule.

Das Ehepaar, das neben dieser Schule noch viele weitere Projekte betreut, wird von der Regierung leider nicht unterstützt. Um dieses wundervolle Projekt am Laufen zu halten, haben wir uns dazu entschlossen, eine Kooperation in Form von Patenschaften aufzubauen. Durch die Übernahme einer Patenschaft in diesem Projekt können Sie das Anrecht auf universale Bildung stärken und Kindern ohne Chance auf Zukunft einen Lichtblick schenken!

Entwicklung

Seit Beginn des Projektes wurde dieses durch die finanziellen Mittel der Stiftung des Ehepaares getragen. Dank der Patenschaften konnte nun neues Schulmaterial angeschafft werden und ein Physiotherapeut kommt nun regelmäßig, um die Kinder zu fördern. Dennoch ist ein Neubau in naher Zukunft unbedingt notwendig. Diesen planen wir zusammen mit dem Ehepaar, um den unzähligen weiteren Kindern der Region eine gerechte Förderung zukommen zu lassen und zudem die Räumlichkeiten weiter an die spezifischen Bedürfnisse der Kinder anzupassen. Außerdem wird der Neubau ein Internat beinhalten, sodass auch Kinder aus entlegenen Gebieten die Schule besuchen können. M.B. Sadashiv hat mittlerweile eine Stiftung gegründet, die dann offiziell der Eigentümer der Schule sein wird. Momentan warten wir auf das FCRA-Zertifikat der indischen Regierung (mit der es uns ermöglicht wird der Stiftung aus Deutschland Geld zu überweisen), damit mit dem Bau begonnen werden kann.

Waisenhaus „JMJ“ für Mädchen in Trichy

Zwei der häufigsten Gründe warum Kinder in Indien in Heime kommen, sind die Armut ihrer Familie sowie körperliche und/oder geistige Beeinträchtigung der Kinder. Eine solche Beeinträchtigung führt oft zu einem Leben am Rande der Gesellschaft. Die Kinder werden nicht als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft gesehen und werden deshalb häufig von den Familien verstoßen.

Das „JMJ-Waisenhaus“ widmet sich Frauen und Mädchen, die aus diesen Gründen nicht bei ihren Familien leben. Hier in Trichy im Süden Indiens, leben derzeit über 30 Mädchen mit und ohne Beeinträchtigung zusammen. Durch die Unterstützung der Paten wird ihnen eine ausgewogene Ernährung, eine passend zu ihren Fähigkeiten entsprechende Schule und medizinische Betreuung ermöglicht.

Neben den Mädchen, die im Heim wohnen, unterstützen wir auch Kinder in der Region die das Heim nur manchmal besuchen können. Solange die Familien intakt sind und deren gute Behandlung gewährleistet werden kann werden deren Familien von uns unterstützt. Wir zahlen in diesem Fall das Schulgeld und stellen den Familien Essen, Medizin und Hygieneartikel zur Verfügung.

Entwicklung

Wir haben mit der Kooperation im Frühjahr 2013 begonnen.

Seitdem hat sich Einiges getan. Zunächst konnte unsere langfristige Projektpartnerin Rosy die Vormundschaft für die Kinder übernehmen und sie somit von der Willkür ihrer Verwandten befreien.

Mittlerweile können wöchentliche Besuche eines Physiotherapeuten finanziert werden, der sich um eine gute physische Entwicklung der Mädchen kümmert. Auch Kinder, die nicht im Heim wohnen, können dadurch kostenlos behandelt werden. Wir freuen uns sehr, dass wir hier eine unserer bewegendsten Entwicklungen beobachten durften! Denn Mercy, ein Mädchen mit körperlicher und geistiger Beeinträchtigung, das seit ihrer frühen Kindheit im Heim wohnt, konnte durch die ausdauernde Behandlung das Laufen lernen und so Weihnachten 2014 das erste Mal aufrecht stehen.

Außerdem können inzwischen einige der Mädchen eine Spezialschule für Taube oder Blinde besuchen, andere gehen ins College oder besuchen die nahegelegene Dorfschule. Die Versorgungslage gestaltet sich trotz unserer Unterstützung leider immer noch schwierig, aufgrund des Mangels an sauberem Trinkwasser, Dürre, Schwankungen der Lebensmittelpreise und fehlender Verkehrsanbindung.

Waisenhaus „Swadhar“ für Mädchen und Frauen in Tenali

In dem Heim an der Südostküste Indiens leben um die 150 Frauen und Mädchen zusammen und bestreiten ihren (nicht immer ganz einfachen) Alltag gemeinsam. Manche der Kinder kommen von der Straße, haben im sexuellen Dienstleistungsgewerbe gearbeitet, wurden von ihren Eltern ausgesetzt oder sind Halb- oder Vollwaisen. Viele von Ihnen sind an Aids erkrankt oder leiden unter anderen Krankheiten. Die älteren Frauen sind hauptsächlich Witwen, die im Gegensatz zu den meisten westlichen Gesellschaften, nach dem Tod ihres Ehemannes ein Leben im Schatten der Gesellschaft führen müssen.

In Swadhar sollen die Frauen so gut wie möglich für ein eigenständiges und unabhängiges Leben vorbereitet werden. So können die jüngeren Mädchen die Schule besuchen, eine Ausbildung machen oder studieren, während die älteren eine Grundausbildung in Handarbeit und Kochen bekommen. Die Versorgung der Bewohnerinnen ist eine große Hilfe für die geförderten Frauen, stellt jedoch auch aufgrund der geringen staatlichen Unterstützung eine große Herausforderung dar. Durch eine Patenschaft könnten Sie gewährleisten, dass die Frauen und Mädchen eine gute Ausbildung, bessere medizinische Versorgung und Zugang zu höherer Bildung bekommen.

Entwicklung

Swadhar ist einer der Gründe, warum es uns heute gibt - und somit war es auch unser erstes Projekt, mit dem wir seit unserer Gründung 2012 kooperieren. Dank der Patenschaften kann mittlerweile nicht nur die Gesundheitsversorgung der Mädchen sichergestellt werden (zwei Mal pro Woche kommt ein Arzt) sondern die jungen Frauen bekommen auch eine Berufsausbildung bzw. ein Studium ermöglicht. Mittlerweile studieren einige der Patenkinder aus Swadhar oder haben ihre Ausbildung bzw. ihr Studium bereits abgeschlossen! Dieses Projekt schreibt in unseren Augen eine großartige Geschichte von Erfolg und positiver Zukunft!

Lesen Sie jetzt den Erfahrungsbericht des Vor-Ort-Besuchs eines Paten!